Geschichtswerkstatt Stalinallee


Die Karl-Marx-Allee, ehemals Stalinallee, zählt heute zu den wichtigsten europäischen Kulturdenkmälern.

„Auferstanden aus Ruinen“ entstand der 2,3 km lange Boulevard in den 50er Jahren durch die engagierte Mithilfe der Bevölkerung im Rahmen des Nationalen Aufbauprogramms der DDR. In nur vier Jahren konnte ein monumentales Architekturensemble geschaffen werden. Besondere Akzente setzen dabei die Tür­me am Frankfurter Tor und die Hochhäuser des Strausberger Platzes.

Die Illusionen der Anfangsjahre bekamen allerdings bald Risse, so wie die Fassaden der „Arbeiterwohnpaläste“.

Wichtige politische Ereignisse – wie der Aufstand vom 17. Juni 1953 und die ersten Proteste der Bürgerrechtsbewegung Ende der 80er Jahre – nahmen in der Karl-Marx-Allee ihren Anfang. Die Ausstellung im Café Sibylle dokumentiert die abwechslungs­reiche Geschichte dieser einmaligen Berliner Magistrale.

Heute vermittelt die Geschichtswerkstatt Stalinallee im Aus­stellungscafé Sibylle auf der Karl-Marx-Allee, die historische Begegnung mit dieser Straße.

Unser Anliegen ist es, die Auseinandersetzung von Schülerinnen und   Schülern  mit  diesem  einzigartigen Denkmal  anzuregen,  zu begleiten und zu betreuen. Hierzu steht neben einer Ausstellung zur Geschichte der Karl-Marx-Allee eine Aussichtsplattform zur Verfügung, von der aus der gesamte Straßenzug übersehen wer­den kann.

In der Projektarbeit wird den Schülerinnen und Schülern – nach Schwerpunkten gegliedert – die Annäherung an die Geschichte und Architektur der Straße in spielerischer und kreativer Form ermöglicht. Außerdem können sie Fragen nach dem Zustand und der Nutzung der Straße in Vergangenheit und Gegenwart nach­spüren.

Auf der Seite www.karlmarxallee.eu können Sie sich über das gesamte Angebot der Geschichtswerkstatt informieren.

 

Ansprechpartner:

Herr Schneider

(030) 42 02 79-33


Adressen:
BUF
Hallesches Ufer 60
10963 Berlin-Kreuzberg