Über uns

Leiter der BUF, U. Gülzow

Hervorgegangen ist die Bildungseinrichtung für berufliche Umschulung und Fortbildung (BUF) aus der ehemaligen Betriebsakademie des Kombinats Oberbekleidung Berlin.
Sie wurde ab 1.März 1991 zu einer Bildungseinrichtung im Berufsförderungswerk Bekleidung Berlin e.V. (BfwB), das seit dem Sommer 1990 besteht.

In dieser Zeit verloren hunderte Lehrlinge, Schneiderinnen, Arbeiterinnen und Näherinnen in diesem Kombinat ihren Arbeitsplatz. Um den sozialen Absturz der davon am stärksten Betroffenen – den Frauen und Jugendlichen – zu verhindern, wurde das Berufsförderungswerk gegründet.

Damals wurde die Grundlage für die bis heute währende freundschaftliche, respektvolle und effektive Zusammenarbeit verschiedener Ämter oder Institutionen mit dem Verein gelegt.

Besonderen Dank schulden wir der Handwerkskammer und der Damenschneiderinnung, der Industrie- und Handelskammer, dem Landesarbeitsamt, dem damaligen Arbeitsamt 6, den Bezirksämtern Friedrichshain, Lichtenberg und Mitte, der Senatsabteilung Arbeit und Frauen, den Senatsabteilungen für Soziales, für Behinderte und der Servicegesellschaft Zukunft im Zentrum. Mit ihnen und ihren Nachfolgeeinrichtungen bestehen bis heute solide Kooperationsbeziehungen.

Wie auf unserer Homepage zu sehen, hat sich das Spektrum der sozialen Integrationsangebote, der gemeinnützigen Dienstleistungen und des kommunalen Engagements erweitert und verändert. Dieser Prozess hört nicht auf. Heute sind wir eng vernetzt insbesondere im Stadtbezirk Friedrichshain-Kreuzberg (hier zum Beispiel aktives Mitglied im Vorstand des Unternehmervereins). Wir sind aber auch in Lichtenberg, Treptow-Köpenick und Mitte aktiv. Wir verbinden Integrationsprojekte für langzeitarbeitslose Menschen und Menschen mit starken gesundheitlichen Leistungseinschränkungen, Jugendlichen und behinderten Menschen mit dem Ziel, konkrete kommunale Nutzeffekte zu erzielen. So gibt es durch die Arbeit dieser Menschen den Kleiderladen, Einrichtungen wie Sozialcafé, die Möbelbörse für hilfebedürftige Menschen, die soziale Suchmaschine SoSuMa, Kinderfreizeitprojekte in Jugendverkehrsschulen, die soziale Fahrradselbsthilfewerkstatt und vieles mehr.

Im Herbst 2004 begannen wir Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung zu organisieren.

Seit 2007 sind im Rahmen des § 16a SGB II Menschen mit starkem Handicap im Rahmen des öffentlichen Beschäftigungssektors tätig. Seit diesem Jahr sind wir außerdem erfolgreich zertifiziert und bilden Modellmacher und Änderungsschneider aus.

Im Jahr 2012 kamen Arbeitsmöglichkeiten im Rahmen von "Bürgerarbeit" hinzu.

Zertifiziert nach AZAV bis 30.05.2018Zertifiziert nach AZAV bis 30.05.2018